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Honda CBR400F Endurance (1984)
Honda CBR400F Endurance (1984)

Die Einführung der Honda CBR400F im Dezember 1983 markierte einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte von Honda. Als erstes Modell, das die Bezeichnung „CBR“ trug, kombinierte sie das sportliche Design und die fortschrittliche Technologie der CB-Serie

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Hersteller: Honda
Land:
Baujahr: 1984
Typ (2ri.de): Classicbike
Modell-Code: k.A.
Fzg.-Typ: k.A.
Leistung: 58 PS (43 kW)
Hubraum: 399 ccm
Max. Speed: k.A.
Aufrufe: 5.283
Bike-ID: 3035
Produktion Bearbeiten
Baujahr 1984
Hersteller Honda
Typ (2ri.de) Classicbike
UVP ab Werk k.A.
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Motor Bearbeiten
Bauart 4-Zylinder, 4-Takter, Reihe
Bohrung x Hub 55 x 42 mm
Hubraum 399 ccm
Gassteuerung DOHC, 4 Ventile
Gemischaufbereitung k.A.
Max. Leistung bei Drehzahl 58 PS (43 kW) 12.300 U/min
Max. Drehmoment bei Drehzahl k.A.
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Fahrleistung\Verbrauch Bearbeiten
Höchstgeschwindigkeit k.A.
Verbrauch auf 100 km k.A.
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Kraftübertragung\Antrieb Bearbeiten
Hinterradantrieb Kette
Anzahl der Gänge 6 Gänge
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Fahrwerk\Bremsen Bearbeiten
Rahmenart k.A.
Bremse vorne Doppelscheibe
Bremse hinten Scheibe
Federweg vorne k.A.
Federweg hinten k.A.
Reifen vorne 100/90 -16
Reifen hinten 100/90 -18
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Maße\Gewichte Bearbeiten
Sitzhöhe 790 mm
Radstand k.A.
Leergewicht fahrbereit 174 kg
Zugelassenes Gesamtgewicht k.A.
Tankinhalt 18 Liter
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Ausstattung Bearbeiten
Anti-Blockier-System (ABS) k.A.
Drosselung k.A.
Lieferbare Farben k.A.
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Service\Sonstiges Bearbeiten
Garantie k.A.
Führerscheinklasse k.A.
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Kurzbeschreibung Bearbeiten
Die Einführung der Honda CBR400F im Dezember 1983 markierte einen wichtigen Meilenstein in der Geschichte von Honda. Als erstes Modell, das die Bezeichnung „CBR“ trug, kombinierte sie das sportliche Design und die fortschrittliche Technologie der CB-Serie
Langbeschreibung Bearbeiten

Die Einführung der Honda CBR400F im Dezember 1983 markierte einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte von Honda. Als erstes Modell, das die Bezeichnung “CBR” trug, kombinierte es das sportliche Design und die fortschrittliche Technologie der CB-Serie mit einer rennsportinspirierten Ästhetik.

Entstehung und Hintergrund

Die Entwicklung der CBR400F wurde maßgeblich durch Japans spezifisches Motorrad-Führerscheinsystem und die wachsende Beliebtheit des Motorsports beeinflusst. Nach der Änderung des Führerscheinsystems im Jahr 1975 wurden die 400-ccm- und 250-ccm-Klassen zum Hauptmarkt für mittelgroße Sportmodelle. In der hart umkämpften 400-ccm-Klasse setzte Kawasaki 1979 mit der Einführung der Z400FX den Trend zu 4-Takt-Reihen-Vierzylinder-Motoren. Honda folgte 1981 mit der CBX400F, einem luftgekühlten DOHC-Vierzylinder mit vier Ventilen pro Zylinder.

Parallel dazu gewann das Suzuka 8-Stunden-Rennen, das 1978 begann, an Popularität. Auch das Suzuka 4-Stunden-Rennen für Amateure, gestartet 1980, verzeichnete jährlich steigende Teilnehmerzahlen. In diesen Serien dominierten 400-ccm-Maschinen, was die Nachfrage nach leistungsstarken Motorrädern in dieser Klasse steigerte. Der Sieg von Freddie Spencer in der 500-ccm-Klasse der Weltmeisterschaft 1983 und sein anschließender Triumph beim MFJ Grand Prix in Suzuka stärkten das Interesse am Motorsport in Japan zusätzlich.

Technische Innovation: Das REV-System

Die CBR400F übernahm den Reihen-Vierzylinder-Motor der CBX400F und führte das von Honda entwickelte REV-System (Revolution Modulated Valve Control) ein. Dieses System deaktivierte bei niedrigen und mittleren Drehzahlen jeweils ein Einlass- und ein Auslassventil pro Zylinder, wodurch der Motor als 2-Ventiler arbeitete. Bei hohen Drehzahlen wurden alle vier Ventile aktiviert. Diese innovative Technologie sorgte für eine kraftvolle Leistungsentfaltung über den gesamten Drehzahlbereich.

Modelle und Varianten

Die erste Generation der CBR400F beeinflusste die zukünftige Ausrichtung der CBR-Serie maßgeblich. 1984 wurde die CBR400F ENDURANCE mit Doppelscheinwerfern und Halbverkleidung vorgestellt, die an Langstreckenrennmaschinen erinnerte. 1985 folgte die CBR400F FORMULA-3 mit rennsportorientiertem Design und Ausstattung.

Bedeutung und Vermächtnis

In den 1980er Jahren bot Honda in der 400-ccm-Klasse sowohl 4-Takt- als auch 2-Takt-Modelle an, darunter die NS400R mit wassergekühltem V3-Motor. Dies unterstrich Hondas Engagement für diese Kategorie. Die CBR400F legte den Grundstein für die spätere Entwicklung der CBR-Serie und demonstrierte Hondas Fähigkeit, innovative Technologien mit rennsportlichem Design zu vereinen.

Fazit

Die Honda CBR400F war mehr als nur ein Motorrad; sie symbolisierte den Beginn einer neuen Ära für Honda und setzte Maßstäbe in der Kombination von Technologie und Design. Ihr Einfluss ist in der heutigen CBR-Serie weiterhin spürbar, und sie bleibt ein bedeutendes Kapitel in der Geschichte des Motorradbaus.

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